Safer-Internet-Workshop

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Safer-Internet-Workshop 2017-04-18T13:43:49+00:00

Project Description

Workshopbeschreibung

Sicher Surfen

Am Dienstag dem 21.3.2017 hielt Brigitta Louckey-Reisner in der Jobwerkstatt einen Workshop zu dem Themengebiet sicherer Umgang mit Computer, Internet, Handy und Co. Ein Wissensquiz zeigte wie gut die Jugendlichen bereits über Risiken von Social Networks etc. Bescheid wissen. Die Referentin des Projekts Safer Internet führte interatktiv durch den Tag und bezog die Jugendlichen stets mit ein. So konnten diese beispielsweise auf der Homepage https://checkdeinpasswort.de/ ausprobieren, wie sicher ihre Passwörter sind.

Folgende Workshopinhalte haben die TeilnehmerInnen für die LeserInnen unserer Homepage zusammengefasst:

Passwörter erstellen
In einem sicheren Passwort sollten IMMER:
• Großbuchstaben
• Kleinbuchstaben
• Zahlen
• Sonderzeichen
enthalten sein.
Ein Trick wie du dein Passwort sicher und individuell gestaltest, stellt der Satztrick dar. Dieser funktioniert folgendermaßen: Man schreibt einen Satz und benützt von jedem einzelnen Wort die ersten paar Buchstaben.
Beispiel: Ich habe 2 Hauskatzen Puppi und Blacky -> Ih2HkPuB
Ein weiterer Trick ist, dass du mehrere Wörter die auf dich zutreffen hintereinander in einer bestimmten Reihenfolge anordnest, die für andere in dieser Weise keinen Sinn ergeben.
Beispiel: BlumenMusikNatur!

Darüber hinaus haben wir einiges über die sichere Benutzung und Risiken von bekannten Social Media Apps gelernt.

Apps downloaden
Wenn man sich eine App downloadet, sollte man erstmals Informationen sammeln was die App darf und was diese tut.
Zugriffserlaubnis: Manche Apps brauchen eine Zugriffserlaubnis bzw. verschiedene Berechtigungen um zu funktionieren. Dabei kann es oft vorkommen, dass manche Apps auf deine privaten Daten wie Telefonnummern, Bilder & Videos oder Dokumente zugreifen ohne dein Wissen. Deshalb lese nach welche Berechtigungen sie hat, bevor du dir eine App downloadest, damit keiner deiner Daten in falsche Hände gerät.

WhatsApp
WhatsApp ist die am meisten verwendete Messenger-App der Welt. Diese ist für jeden im App- und Play Store kostenlos erhältlich. Jedoch gibt es einige Fallen, wie versteckte Buttons „Freies Upgrade“ oder falsche Gewinnspiele. Hinter diesen verstecken sich kostenpflichtige Services, wodurch schleichend kleine Beiträge von der Handy Rechnung abgezogen werden. Also immer die Handy-rechnung im Auge behalten und im Betrugsfall den Konsumentenschutz zu Rate ziehen.

Snapchat
Beachte stets, dass du bei der Installation von Snapchat einwilligst, dass deine Bilder im Sinne von Werbezwecken kopiert und weiterverwendet werden dürfen. Andere BenutzerInnen sind darüber hinaus in der Lage, durch Apps, die gesendeten Bilder wieder sichtbar zu machen, auch wenn das Zeitlimit ausgelaufen ist. Also Achtung bei intimen Fotos! Diese können mit gewissen Methoden auch abgespeichert werden.

Instagram
Beachte, dass die Standard-Sicherheitseinstellung von Instagram öffentlich sind, das heißt dass jeder andere Benutzer deinen Post ansehen und teilen kann. Dies kannst du allerdings in den Einstellungen ändern.

Facebook
Hasspredigen fallen nicht unter Meinungsfreiheit und können u. U. zu einer Anzeige führen. Es existiert zwar Meinungsfreiheit, jedoch im Rahmen von Gesetzen. Generell sollte man nur Dinge posten, die einem im späteren Leben nicht schaden können.

 

Projektdetails

AUSFÜHRENDE INSTITUTION Safer Internet
KATEGORIE Workshop
AUFTRAGSJAHR 2017